Ich zeichne keine Bilder – ich zeichne Ziele!

Vor einiger Zeit hat mich ein Industrieunternehmen beauftragt, ihr „Tomorrowland“ zu zeichnen.
Nicht zu illustrieren. Zu zeichnen. Live. Mit den Menschen im Raum. Was war diesmal anders? Ich habe nicht einfach eine Idee umgesetzt, die jemand vorher in PowerPoint vorbereitet hatte. Ich habe Fragen gestellt. Immer wieder. Fragen, die zu Bildern führen, nicht zu Floskeln. Denn „wir wollen innovativer werden“ ergibt kein Bild. „Was sehen wir in zehn Jahren, das heute noch unmöglich klingt?“ schon. Was entstand: Links unten das Fluggerät von Blériot, links oben die Enterprise, die zu neuen Welten aufbricht. Und in dem Moment, als die Teilnehmer ihre eigene Strategie in der Welt von Star Trek wiedersahen, passierte etwas im Raum, das ich bis heute nicht vergessen habe. Das ist der Unterschied zwischen einer Folie und einem Zielbild. Die Folie erklärt. Das Bild erinnert. Man hängt es an die Wand, kommt Monate später wieder vorbei und entdeckt Aspekte, die längst in Vergessenheit geraten wären. KI kann vieles. Aber sie kann nicht im Raum stehen, die richtigen Fragen stellen und in Echtzeit eine gemeinsame Bildwelt entstehen lassen. Deshalb glaube ich: Zielbilder werden wichtiger, nicht unwichtiger. Zielbilder entstehen nicht am Schreibtisch. Sie entstehen im Gespräch. Wer ein Zielbild für sein Unternehmen entwickeln möchte, kann mich gerne direkt ansprechen.


