Jedes Kind ist ein Künstler. Das Problem ist, ein Künstler zu bleiben, wenn du erwachsen bist.
(Pablo Picasso)

Mich interessiert Kreativität nicht als besondere Begabung einiger weniger. Sie ist eine Fähigkeit, die wir benutzen, verlieren, weiderentdecken und trainieren können.

Ich komme aus zwei künstlerischen Welten: der bildenden und der darstellenden Kunst. Ich zeichne, male und visualisiere. Ich spiele, inszeniere und erzähle. In beiden Welten geht es für mich immer um dasselbe: genau hinsehen, Zusammenhänge erkennen, Ideen entwickeln und ihnen Form geben.

Ich zeichne, male und visualisiere.

Ich mache Gedanken sichtbar, ordne, verdichte und bringe Komplexes auf den Punkt.

Ich spiele, inszeniere und erzähle.

Ich gebe Ideen eine Stimme, bringe sie in Bewegung und mache sie für andere erlebbar.

Ich komme aus zwei künstlerischen Welten.

Ich habe Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste München studiert und gleichzeitig eine Schauspielausbildung gemacht. Seitdem bewege ich mich zwischen bildender und darstellender Kunst: als Maler und Illustrator, Schauspieler und Regisseur, Graphic Recorder, Filmemacher und Trainer.

Was auf den ersten Blick nach ziemlich vielen verschiedenen Berufen aussieht, gehört für mich längst zusammen. Ich arbeite mit Bildern und Geschichten, mit Körper und Sprache, mit Beobachtung und Vorstellungskraft.

Seit 2025 unterrichte ich außerdem Kunst am Gymnasium. Und damit bin ich bei einer Frage angekommen, die mich heute besonders beschäftigt:

Wie schaffen wir Räume, in denen Menschen ihre Kreativität nicht verlernen, sondern benutzen?

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