Eine Präsentation beginnt, bevor die erste Folie erscheint.

Sie betreten den Raum. Die anderen sitzen noch am Laptop, schauen aufs Handy oder sind gedanklich beim vorherigen Termin. Und jetzt?

In diesem Training geht es nicht nur darum, eine gute Präsentation zu bauen. Es geht darum, Menschen für ein Thema zu gewinnen: Aufmerksamkeit herzustellen, Kontakt aufzunehmen, die richtige Sprache für das Gegenüber zu finden und Inhalte so zu strukturieren, dass sie verstanden werden.

Dafür arbeiten wir mit Ihrer eigenen Präsentation. Sie bringen ein konkretes Projekt, Produkt oder Anliegen mit und entwickeln es im Laufe des Trainings weiter. Am Ende präsentieren Sie es noch einmal – neu strukturiert, auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten und mit einem bewussteren Auftritt.

So läuft das Training ab

Sie bringen eine Präsentation mit, die Sie tatsächlich brauchen: für ein Projekt, ein Produkt, einen Kunden, Ihr Team oder eine anstehende Entscheidung.

Im Training durchlaufen Sie damit vier Schritte: Sie präsentieren, erhalten Feedback, überarbeiten Ihre Präsentation und präsentieren erneut. So arbeiten wir nicht an einem theoretischen Beispiel, sondern direkt an Ihrem eigenen Auftritt.

01 Präsentieren

Sie zeigen Ihre eigene Präsentation so, wie Sie es bisher gewohnt sind. Wir beobachten Auftritt, Wirkung und Verständlichkeit.

02 Feedback & Training

Wir untersuchen gemeinsam, was funktioniert und was Sie verändern können: Auftritt, Story, Zielgruppe, Körpersprache und Visualisierung.

03 Überarbeiten

Sie übertragen das Gelernte direkt auf Ihre Präsentation und entwickeln Inhalt, Dramaturgie und Visualisierung weiter.

04 Neu präsentieren

Sie präsentieren die überarbeitete Version erneut. So wird unmittelbar sichtbar, was sich verändert hat.

Was Sie im Training lernen

Eine überzeugende Präsentation besteht nicht nur aus guten Folien. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Auftritt, Zielgruppe, Story, Körpersprache und Visualisierung. Im Training arbeiten wir deshalb an acht Bereichen, die unmittelbar auf Ihre eigene Präsentation angewendet werden.

01 Aufmerksamkeit & Einstieg

Den Raum betreten, Kontakt herstellen und Aufmerksamkeit gewinnen. Ziel, Dauer und Erwartung an die Zuhörer von Anfang an klar machen.

02 Zielgruppe & Sprache

Chef, Team, Kunde oder Fachpublikum: Wer vor Ihnen sitzt, entscheidet darüber, was wichtig ist und wie Sie darüber sprechen.

03 Story & Dramaturgie

Wer ist Held, Mentor, Problemlöser oder Gegenspieler? Mit Storytelling, Analogien und klarer Dramaturgie werden komplexe Inhalte verständlich und relevant.

04 PowerPoint & Visualisierung

Weniger Folien, weniger Text, weniger Datenfriedhof. Bilder, Zahlen und Informationen so einsetzen, dass sie das Gesagte unterstützen statt es zu wiederholen.

05 Körpersprache & Status

Sozialen Status und Kommunikationsstatus unterscheiden. Statussignale erkennen, spiegeln und bewusst einsetzen, um mit Vorgesetzten, Kunden und Kollegen auf Augenhöhe zu kommunizieren.

06 Rollenspiel & Improvisation

Gesprächs- und Präsentationssituationen ausprobieren, Perspektiven wechseln und unmittelbar erleben, wie sich das eigene Verhalten auf andere auswirkt.

07 Feedback geben & annehmen

Beobachtung, Interpretation und Empfehlung klar voneinander trennen. Feedback wertschätzend geben und annehmen, ohne Rechtfertigung und ohne daraus eine Forderung zu machen.

08 Präsentieren statt Vorlesen

Folien unterstützen das Gesagte, sie ersetzen es nicht. Lernen, mit einem starken Bild, einer klaren Aussage und dem eigenen Auftritt zu präsentieren, statt Texte von der Leinwand vorzulesen.

Warum dieses Training anders arbeitet

Eine Präsentation ist keine Datei. Sie ist eine Situation zwischen Menschen.

Deshalb arbeiten wir nicht nur an Folien und Inhalten. Wir nutzen Methoden aus Schauspiel, Regie, Storytelling und Improvisation, um unmittelbar zu erleben, wie Auftritt, Körpersprache, Status und Sprache auf andere wirken.

Dabei geht es nicht darum, Tricks zu lernen oder Menschen zu manipulieren. Es geht darum, die eigene Wirkung und die Reaktionen des Gegenübers bewusster wahrzunehmen. Wer Statussignale erkennt, kann beispielsweise auch in einem Gespräch mit Vorgesetzten oder Kunden eine Kommunikation auf Augenhöhe herstellen.

Die Übungen werden anschließend auf reale berufliche Situationen übertragen. Denn eine gute Präsentation soll nicht im Seminarraum funktionieren, sondern dort, wo Sie tatsächlich überzeugen müssen.

Ausprobieren statt nur darüber reden

Präsenz lässt sich nicht theoretisch lernen. Deshalb wird in diesem Training präsentiert, beobachtet, ausprobiert und wiederholt.

In Rollenspielen verändern wir einzelne Faktoren: Haltung, Status, Sprache, Blickkontakt oder die Dramaturgie einer Situation. Manchmal genügt eine kleine Veränderung, damit ein Gespräch völlig anders verläuft.

Dabei geht es nicht um Schauspielerei. Die Übungen schaffen einen geschützten Raum, in dem Sie Verhaltensweisen ausprobieren können, bevor Sie sie im beruflichen Alltag brauchen.

Wenn Kritik nicht weiterhilft

Kritik soll etwas verbessern. Trotzdem erreicht sie erstaunlich oft das Gegenteil. Menschen fühlen sich bewertet, gehen in die Verteidigung oder machen innerlich dicht.

Kritik bewertet
Aus einer Beobachtung wird schnell ein Urteil über Leistung, Verhalten oder sogar über die Person selbst.

Mangelnde Wertschätzung demotiviert
Wer vor allem hört, was nicht funktioniert, verliert schnell die Lust, überhaupt noch etwas auszuprobieren.

Verbesserungsvorschläge kommen ungefragt
Gut gemeinte Ratschläge können verletzen oder Widerstand erzeugen, wenn der andere sie weder erwartet noch gewünscht hat.

„Konstruktive Kritik“ muss angenommen werden
Was als hilfreiche Empfehlung beginnt, wird schnell zur Erwartung: Ich habe dir gesagt, was du ändern solltest. Jetzt mach es bitte auch.

Kritikfähig sein heißt nicht, sich alles gefallen lassen zu müssen
Wer sich gegen eine Bewertung wehrt, gilt schnell als „nicht kritikfähig“. Doch muss man wirklich jede Kritik akzeptieren?

Kritik kann zum Führungsinstrument werden
Wenn Rückmeldung vor allem dazu dient, Mitarbeiter auf Linie zu bringen oder bestimmtes Verhalten einzufordern, geht es nicht mehr nur um persönliche Entwicklung.

Wie kann man über Wirkung, Verhalten und Verbesserungsmöglichkeiten sprechen, ohne zu verletzen, zu bevormunden oder Recht haben zu müssen?

Für wen ist das Training?

Das Training richtet sich an Menschen, die beruflich präsentieren, erklären und überzeugen müssen. Nicht auf einer großen Bühne, sondern dort, wo Präsentationen tatsächlich Entscheidungen beeinflussen.

Führungskräfte & Teamleitungen
Ideen vermitteln, Veränderungen erklären, Entscheidungen vorbereiten und Teams für ein gemeinsames Ziel gewinnen.

Fach- & Projektverantwortliche
Komplexe Inhalte so präsentieren, dass auch Menschen außerhalb des eigenen Fachgebiets verstehen, worum es geht und warum es relevant ist.

Trainer, Coaches & Berater
Inhalte nicht nur vermitteln, sondern Gruppen führen, Aufmerksamkeit herstellen und mit Visualisierung, Storytelling und Präsenz arbeiten.

Master-Studierende & Nachwuchsführungskräfte
Fachkompetenz überzeugend präsentieren und lernen, Inhalt, Zielgruppe und persönlichen Auftritt miteinander zu verbinden.

Entscheidend ist immer die Zielgruppe.

Eine Präsentation vor einem Vorstand braucht etwas anderes als ein Kundengespräch oder die Verteidigung einer wissenschaftlichen Arbeit. Storytelling ist kein Selbstzweck. Manchmal überzeugt eine Geschichte, manchmal ein starkes Bild und manchmal müssen Zahlen, Daten, Analysen und Diagramme zeigen, dass jemand sein Fach beherrscht.